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Konferenzbeitrag

Vom Gatter zum Compiler: Im Unterricht durch sieben Abtraktionsebenen

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2015

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Gesellschaft für Informatik e.V.

Zusammenfassung

Vorgestellt wird ein Unterrichtsgang, der die Funktionsweise von Computern über viele Abstraktionsebenen hinweg erschließt und erlebbar macht. Die Schüler erstellen dabei auf jeder Ebene Softoder Hardware selber. Ausgehend von logischen Verknüpfungen bauen die Schüler (am Simulator oder mit Steckkästen) zunächst Addierwerke und andere ausgewählte Teile, soweit sie auch im Prozessorsimulator 'Mikrosim' sichtbar sind. Dort werden dann Datenflusssteuerung, Neumann-Zyklus und Mikrosowie Assemblerprogrammierung behandelt. Weil aus Schülersicht erst die Hochsprache wieder vertrautes Terrain darstellt, entsteht schließlich ein Compiler zumindest für die Sprache der arithmetischen Ausdrücke: Die Schüler simulieren dessen Syntaxanalyse zunächst 'unplugged' mit einem Kartenspiel. Daran angelehnt programmieren sie den Compiler, der beliebige Ausdrücke in Assemblerprogramme übersetzt: Nach dem Assemblieren sind diese Programme im Simulator lauffähig. Der Prozessor berechnet dann vor den Augen der Schüler den Wert des Ausdrucks. Der Reiz des Unterrichtsganges ist der transparente und für die Schüler erlebbare Durchstich sozusagen vom Gatter zum Compiler.

Beschreibung

Lautebach, Urs (2015): Vom Gatter zum Compiler: Im Unterricht durch sieben Abtraktionsebenen. Informatik allgemeinbildend begreifen. Bonn: Gesellschaft für Informatik e.V.. PISSN: 1617-5468. ISBN: 978-3-88579-643-5. pp. 239-246. Darmstadt. 20.-23. September 2015

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