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Tagungsband UP16

Hier finden Sie die Beiträge, die im Tagungsband der Usability Professionals veröffentlicht wurden.

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Autor*innen mit den meisten Dokumenten  

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Neueste Veröffentlichungen

1 - 10 von 36
  • Konferenzbeitrag
    Der „mobile Nutzungskontext“ - Einflussfaktoren verstehen und für kontextsensitive Anwendungen nutzbar machen
    (UP 2016, 2016) Gottwald, Lasse; Rauschenberger, Maria; Thomaschewski, Jörg
    Mobile Endgeräte sind ein Alltagsgegenstand geworden und somit bekommt ihr Nutzungskontext eine immer größere Bedeutung. Doch welche verschiedenen mobilen Nutzungskontexte gibt es? Wie lassen sich Informationen zu diesen Kontexten erheben? Sollten in verschiedenen Kontexten unterschiedliche Funktionalitäten bereitgestellt werden, um eine bessere User Experience zu erzielen? Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit sollte in der Anforderungsanalyse die Notwendigkeit kontextsensitiver Funktiona-litäten ermittelt werden, um eine für die Nutzer möglichst attraktive Software zu entwickeln. Der von uns entwickelte Fragebogen kann in die Anforderungsphase des Human-Centered Design Prozesses einge-bunden werden. In diesem Artikel werden der entwickelte Fragenbogen und die ihm zugrundeliegenden Metriken vorgestellt.
  • Konferenzbeitrag
    Storytelling App – jüdische Geschichte mobil erleben
    (UP 2016, 2016) Eberle, Martin; König, Werner; Drengner, Jan
    Besucher kulturhistorischer Sehenswürdigkeiten möchten sich meist umfassend aber auch speziell zu bestimmten Details eines Denkmals informieren. Im Fall des jüdischen Friedhofs „Heiliger Sand“ in Worms werden Gästeführungen angeboten und eine Schautafel informiert am Eingang des Friedhofs. Dieses Angebot zeit- und ortsunabhängig zu ergänzen und das individuelle Besuchererlebnis von Kulturtouristen zu verbessern, ist das Ziel der hierfür konzipierten Storytelling-App. Ergänzend zu dieser praktischen Zielsetzung steht die Konzeption und Überprüfung der hier angewendeten narrativen Informationsvermittlung im Fokus. So werden die Besucher über eine visuelle sowie auditive Ausgabe auf einem Rundweg über den Friedhof begleitet und erzählerisch in eine fiktive Geschichte einbezogen. Damit spricht die App die Besucher nicht nur intellektuell durch die Wiedergabe der reinen Fakten an, sondern soll das Besuchererlebnis durch Storytelling auch emotional anreichern.
  • Konferenzbeitrag
    Evaluation einer Audio Mining-Suche im Kontext der 'Social Connected TV'-Plattform
    (UP 2016, 2016) Simon, Tobias; Pagel, Sven; Köhler, Joachim
    Im Rahmen des Forschungsprojekts „Social Connected TV“-Plattform (SCTVP) arbeitete das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) unter anderem an der Audio Mining Technologie. Mit Hilfe dieser Technologie können große Datenbestände von Videomaterial automatisiert, indiziert und für Nutzer durchsuchbar gemacht werden. In der vorgestellten, explorativen Untersuchung in einem qualitativen Mehrmethodendesign bestehend aus einer teilnehmenden Beobachtung, leitfadengestützten Interviews und Retrospective Think Aloud, wird die Usability einer Audio Minig-Suche evaluiert.
  • Textdokument
    User Experience mit Fragebögen evaluieren - Tipps und Tricks für Datenerhebung, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse
    (UP 2016, 2016) Schrepp, Martin; Hinderks, Andreas; Thomaschewski., Jörg
    Fragebögen erlauben es, die User Experience eines Produkts sehr effizient zu messen. Speziell bei Online-Fragebögen ist der notwendige Zeitaufwand für die Datenerhebung minimal, so dass sehr viele Nutzer befragt werden können. Bei der Anwendung eines Fragebogens lauern aber auch einige Fallstricke, die den Erfolg einer Evaluation gefährden können. Wir zeigen anhand konkreter Fragestellungen und praktischer Projekte, was man bei Datenerhebung, Auswertung und Kommunikation der Ergebnisse beachten sollte.
  • Konferenzbeitrag
    Der interne UX-Stammtisch - Entwicklung einer Community of Practice für UX-Professionals im Unternehmen
    (UP 2016, 2016) Winter, Dominique; Bittenbinder, Sven; Stevens, Gunnar
    UX-Professionals stehen vor der Aufgabe ihre Fertigkeiten und Kenntnisse kontinuierlich auszubauen. Eine Möglichkeit dies zu tun sind Communities of Practice, also Gemeinschaften von Personen mit ähnlichen Aufgaben und Schwerpunkten sowie einem gemeinsamen Interesse an Lösungen. Sie agieren weitgehend selbstorganisiert und dienen dem Austausch und der gegenseitigen Unterstützung. So entstehen ein gemeinsamer Wissensschatz sowie ein Netzwerk zwischen allen UX-Interessierten. Der Aufbau einer Community of Practice für UX-Professionals wurde in einem mittelständigen Unternehmen über 18 Monate begleitet und ausgewertet. Die Ergebnisse führten zu Handlungsempfehlungen, um Hindernisse beim Aufbau zu reduzieren und einen Mehrwert für alle Beteiligten herbeizuführen.
  • Konferenzbeitrag
    Zur Effizienz barrierefreier Software - Ein Beitrag im Grenzbereich zwischen Usability und Accessibility
    (UP 2016, 2016) Buss, Roland; Kreichgauer, Ulrich; Rangott, Anne-Marie; Meixner, Carola
    Softwarehersteller orientieren ihre Entwicklungsaufwände im Bereich "Barrierefreiheit" an Rahmenwerken wie beispielsweise der BITV bzw. WCAG. Dort finden sich Anforderungen jedoch in erster Linie Anforderungen, die vor allem die prinzipielle Erfüllbarkeit einer Aufgabe (=Effektivität) sicherstellen sollen. Eine effiziente Unterstützung der Nutzeraufgaben findet in diesen Rahmenwerken keine explizite oder nur eine indirekte Erwähnung. Dieser Beitrag fokussiert darauf, welche Usabilityaspekte besonderen Einfluss auf die tatsächliche Nutzbarkeit eines Produktes für Nutzer mit unterschiedlichen Einschränkungen haben. Aus Interviews mit Betroffenen und aus Rückmeldungen von Kunden wurden Effizienz-Anforderungen identifiziert, die bisher noch nicht in den entsprechenden Rahmenwerken gefordert sind, und es werden Gestaltungshinweise gegeben, wie diese Anforderungen umgesetzt werden sollen.
  • Konferenzbeitrag
    Gefällt mir! Neue Wege zum Nutzerfeedback im Enterprise Umfeld
    (UP 2016, 2016) Nawrath, Andreas; Köhler, Hanna
    Wie mittels „Social Listening“ und anderen Maßnahmen in externen Social Networks, so bietet auch ein firmeninternes Enterprise Social Network vielfältige Möglichkeiten, um kostengünstig an Nutzerfeedback zu den intern genutzten IT Systemen („Enterprise Software“) zu gelangen, deren Anwenderzahl teilweise über 10.000 liegt. Beim nutzerzentrierten Entwicklungsprozess in internen Projekten ist der Austausch von Informationen zwischen den Entwicklungsteams und den Nutzern häufig eine Herausforderung. Im Beitrag werden einige Best Practices aufgezeigt, die dazu beitragen, die Vorteile eines Enterprise Social Networks wertschöpfend in der Inhouse Usability einzusetzen.
  • Konferenzbeitrag
    Datenqualität bei Online-Fragebögen sicherstellen
    (UP 2016, 2016) Schrepp, Martin
    Fragebögen sind eine einfache Möglichkeit, die User Experience eines Produkts zu messen. Insbesondere wenn ein Online-Fragebogen eingesetzt und für die Teilnahme eine Belohnung versprochen wird, besteht die Gefahr, dass einige Teilnehmer die Fragen nur schnell durchklicken und nicht ernsthaft ausfüllen. Solche mehr oder weniger zufälligen Daten haben natürlich eine Auswirkung auf die Ergebnisse. Es werden Techniken vermittelt, mit denen man solche Datensätze erkennen und aus der Auswertung ausschließen kann. Anhand einiger realer Datensätze des Autors werden diese Techniken erläutert und praktisch demonstriert und es wird ein Gefühl dafür vermittelt, mit wie vielen zufälligen Antworten man bei Online-Befragungen rechnen muss.
  • Konferenzbeitrag
    Digitale Innovationen von Bürgern für Bürger - Design Thinking oder Citizen Science?
    (UP 2016, 2016) Koch, Matthias; Heß, Steffen; Heß, Anne; Magin, Dominik Pascal
    Der vorliegende Beitrag beschreibt einen partizipativen Ansatz zur Entwicklung von digitalen Diensten für ländliche Regionen. Im Projekt „Digitale Dörfer“ realisiert das Projektteam gemeinsam mit den Einwohnern von drei Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz verschiedene Mitmachszenarien zur Stärkung des Wir-Gefühls innerhalb der Gemeinschaft und zur Verbesserung der Nahversorgung durch örtlich ansässige Händler. In zwei Testphasen wurde ein regionaler Online-Marktplatz mit Apps zur Lieferung bestellter Waren durch Freiwillige erprobt. Hier hat sich beispielsweise gezeigt, dass Freiwillige bereit sind bis zu fünf Minuten Umweg für die Zustellung einer Lieferung in Kauf zu nehmen. In den Testphasen konnten darüber hinaus alle Lieferungen ohne Beanstandung dem Empfänger übergeben werden, was auf eine große Sorgfaltspflicht der Freiwilligen schließen lässt. Die Erprobung des so genannten Mitmachszenarios wies auf der einen Seite Erfolge auf, offenbarte zugleich aber auch die Notwendigkeit, weitergehende Konzepte in das entstehende Ökosystem einzubinden um die Attraktivität des Systems zu steigern. Auf die Frage, ob es sich bei dem gewählten Ansatz um Design Thinking, Citizen Science oder doch beides zugleich handelt wird am Ende des Beitrags eingegangen.
  • Konferenzbeitrag
    Zeig mir deine Finger! – Nutzerzentrierte Entwicklung in der Sicherheitstechnik
    (UP 2016, 2016) Schubert, Daniel; Seeling, Thomas; Dittrich, Frank; Wolfer, Roberto
    Bei der Einreise in verschiedene Länder wird es zunehmend notwendig, biometrische Daten, insbesondere Fingerabdrücke, zur Verifikation zu erfassen. Bisherige Geräte sind oft nicht intuitiv bedienbar und setzen zusätzliche Unterstützungsmaßnahmen für die Nutzer voraus. Im vorliegenden Beitrag wird die nutzerzentrierte Entwicklung, gemäß der internationalen Norm ISO 9241-210, eines Fingerabdruckscanners vorgestellt. Die Evaluation der Gestaltungsentwürfe erfolgte in insgesamt drei Untersuchungen unter Einbezug eines internationalen Probandenkollektivs, bestehend aus 101 Probanden in unterschiedlichen Produktreifegradstufen. Im Rahmen der Iterationen konnten die Nutzerführung sowie die Verständlichkeit der dargebotenen Handlungsaufforderungen deutlich verbessert werden, wodurch die fehlerfreie Erstbedienung ohne Hilfestellung von 26% der Probanden auf 86% gesteigert werden konnte.