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dc.contributor.authorSchulmeister, Rolf
dc.contributor.editorTrahasch, Stephan
dc.contributor.editorPlötzner, Rolf
dc.contributor.editorSchneider, Gerhard
dc.contributor.editorSassiat, Daniel
dc.contributor.editorGayer, Claudia
dc.contributor.editorWöhrle, Nicole
dc.date.accessioned2017-07-26T14:10:47Z
dc.date.available2017-07-26T14:10:47Z
dc.date.issued2014
dc.identifier.isbn978-3-88579-627-5
dc.identifier.issn1617-5468
dc.description.abstractIm ZEITLast-Projekt1 wurde per Zeitbudget-Methode täglich fünf Monate lang in 27 Stichproben aus unterschiedlichen Fächern und Hochschulen die Workload der Bachelor-Studierenden detailliert erhoben. Die minutiöse Erhebung und Analyse der Workload hatte zu der überraschenden Einsicht geführt, dass das subjektive Empfinden von Zeit und Belastung in keiner Weise der objektiv gemessenen Zeit entspricht. Die Analyse offenbart nicht nur die Schwäche des unbetreuten Selbststudiums, sondern öffnet den Blick zugleich für die enorme Diversität in Motivation und Lernverhalten. Während Studierende mit einem zeitlichen Einsatz unter 20 Stunden pro Woche keine/einige/alle Prüfungen bestanden, bestanden Studierende mit einem zeitlichen Einsatz über 40 Stunden pro Woche etliche Prüfungen nicht und vice versa. Es konnte nachgewiesen werden, dass die Zeit, die Studierende im Studium aufwenden, keine korrelative Beziehung zum Prüfungserfolg eingeht. Die hohe individuelle und interindividuelle Varianz selbst im Präsenzstudium, aber besonders im Selbststudiums führt zur Einsicht, dass es weder die bzw. den Normalstudierenden gibt noch einen normalen gleichförmigen Studienverlauf. Differenziert man jedoch die Studierenden nach ihrer Motivation, so werden Gruppenprofile von Studierenden erkennbar, die sich doch nach Workload und Studienerfolg unterscheiden. Für die Hochschulen und die Hochschuldidaktik ist es deshalb wichtig, nach Studienstrukturen zu suchen, in denen der Heterogenität Rechnung getragen wird. Um diese Erkenntnisse abzusichern, wurden in einer Metastudie2 300 empirische Studien aus der Lernforschung zu Workload und Studienerfolg gesichtet. Die Höhe der Workload erweist sich nicht als Prädiktor für den Studienerfolg. Die bekannten demographischen Variablen verlieren im Vergleich zu Variablen des Lernverhaltens wie Gewissenhaftigkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration und persistente Zielverfolgung an prognostischer Kraft.de
dc.language.isode
dc.publisherGesellschaft für Informatik e.V.
dc.relation.ispartofDeLFI 2014 - Die 12. e-Learning Fachtagung Informatik
dc.relation.ispartofseriesLecture Notes in Informatics (LNI) - Proceedings, Volume P-233
dc.titleWas wir über das Lernverhalten unserer Studierenden wissen. Welche Faktoren beeinflussen den Lernerfolg?de
dc.typeText/Conference Paper
dc.pubPlaceBonn
mci.reference.pages13-13
mci.conference.locationFreiburg
mci.conference.date15.-17. September 2014


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