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dc.contributor.authorJarke, Juliane
dc.contributor.authorMaaß, Susanne
dc.contributor.editorBurghardt, Manuel
dc.contributor.editorWimmer, Raphael
dc.contributor.editorWolff, Christian
dc.contributor.editorWomser-Hacker, Christa
dc.date.accessioned2017-08-09T20:56:35Z
dc.date.available2017-08-09T20:56:35Z
dc.date.issued2017
dc.identifier.urihttps://dl.gi.de/handle/20.500.12116/3165
dc.description.abstractCultural Probes wurden ursprünglich von Gaver, Dunne & Pacenti (1999) eingesetzt, um von prospektiven NutzerInnen Anregungen für kreative Designlösungen zu erhalten. Durch eine Reihe von Materialien und Fragen werden die Beforschten dazu angeregt, ihren eigenen Alltag über einen bestimmten Zeitraum zu beobachten, zu dokumentieren und zu kommentieren. In der nutzerorientierten Softwaregestaltung werden Cultural Probes inzwischen zunehmend für die systematische Ist-Analyse und Anforderungserhebung verwendet. Als Mittel der ethnografischen Selbstaufschreibung und Selbstauskunft und in Kombination mit Interviews oder Gruppendiskussionen erlauben sie einen detaillierten Einblick in Alltagsprozesse und –strukturen, die sonst nicht von außen beobachtet oder erfragt werden können. In unserem Workshop wird es nicht darum gehen, ob eine solche Nutzung von Cultural Probes zulässig oder abzulehnen ist, denn als Erhebungsinstrument sind Cultural Probes inzwischen in verschiedenen Projekten erfolgreich eingesetzt worden. Vielmehr bietet der Workshop eine Gelegenheit, sich über Erfahrungen bei ihrer Gestaltung und Nutzung auszutauschen, zu diskutieren und andere anzuregen, mit Cultural Probes zu arbeiten. Wir laden PraktikerInnen und ForscherInnen ein, in einem Kurzvortrag über ihre Erfahrungen mit Cultural Probes in der Anforderungserhebung zu berichten und mit uns u.a. die folgenden Fragen zu diskutieren: - Welche Art von Informationen liefern Cultural Probes? - Wie sollte/kann der Einsatz von Cultural Probes in die weiteren Erhebungen eingebettet werden? - Wie können Cultural Probes interpretiert, analysiert und die Ergebnisse für den weiteren Prozess aufbereitet werden? - Welche Informationen können wie in Designentwürfe einfließen? - Welche Stärken und Schwächen hat das Cultural Probes Verfahren? - Was sind „gute“ Cultural Probes? Welche Qualitätskriterien gibt es? - Wie muss/kann die Arbeit mit Probes auf verschiedenartige Zielgruppen zugeschnitten werden? - Wie können Cultural Probes außerhalb von Forschungskontexten sinnvoll eingesetzt werden? Alle TeilnehmerInnen werden aufgefordert, zur Anschauung Exemplare der von ihnen eingesetzten Cultural Probes mitzubringen. Es ist denkbar, dass so eine kommentierte Sammlung von Probes entsteht, die im Anschluss in Gestalt einer kleinen Ausstellung in die Gesamttagung eingebracht werden kann, z.B. im Rahmen der Demo- oder der Poster-Session. Dies wird sich nach Sichtung der Workshop-Einreichungen abschätzen lassen. Der Workshop wird organisiert von Dr. Juliane Jarke (Institut für Informationsmanagement Bremen - ifib) und Prof. Dr. Susanne Maaß (Arbeitsgruppe Soziotechnische Systemgestaltung und Gender SoteG); beide arbeiten an der Universität Bremen. Er speist sich u.a. aus Erfahrungen in einschlägigen Forschungsprojekten: Im Projekt „Partizipatives Vorgehen bei der Entwicklung von Technologien für den demografischen Wandel“ (ParTec) wurden Cultural Probes eingesetzt, um die Besonderheiten des Ruhestandsalltags zu erforschen. Im EU-Projekt MobileAge dienten Probes u.a. zur Bestimmung von Informationsbedürfnissen älterer Menschen im Kontext sozial-räumlicher Inklusion und der Entwicklung eines digitalen Nachbarschaftsführers. Im Falle, dass sich aus den Vorträgen und Diskussionen ausreichend interessantes Material ergibt, ist die Herausgabe eines Themenheftes der i-com mit ausgewählten erweiterten Beiträgen geplant. **Zeitplan** Ab 18.4. Ankündigung des Workshops und Aufruf zu deutsch- oder englischsprachigen Einreichungen im Format der MuC-Kurzbeiträge Bis 11.6. Einreichung der Kurzbeiträge bei den Workshopveranstalterinnen Auf max. 4 Seiten sollen das Entwicklungsziel und die Zielgruppe/n beschrieben und die verwendeten Cultural Probes charakterisiert/aufgelistet werden. Es soll Bezug auf die Fragen in der Ausschreibung (siehe oben) genommen werden, ggf. Verweise auf eigene Veröffentlichungen dazu. 20.6. Benachrichtigung über Annahme sowie Feedback zu den Beiträgen an die AutorInnen bis 8.7. Veranstalterinnen bereiten Beschreibung des Workshops für den Workshopband vor. Beiträge werden von AutorInnen überarbeitet und für den Workshopband bereit gestellt. Kurzbeiträge werden allen Workshop-InteressentInnen zur vorbereitenden Lektüre zugänglich gemacht. AutorInnen bereiten Poster und Probes für eine Ausstellung im Rahmen des Workshops vor. 10.9.2017 Workshop findet ganztägig statt Ausstellung der CP und der Poster, Kurzvorträge zu den Postern, Diskussion der in der Ausschreibung genannten Fragen (siehe oben), Erarbeitung von Dos & Don’ts.de
dc.language.isode
dc.publisherGesellschaft für Informatik e.V.
dc.relation.ispartofMensch und Computer 2017 - Workshopband
dc.relation.ispartofseriesMensch und Computer
dc.subjectCultural Probes
dc.subjectpartizipatives Design
dc.subjectAnforderungserhebung
dc.titleAnforderungserhebung mit Cultural Probesde
dc.typeText/Conference Paper
dc.pubPlaceRegensburg
mci.document.qualitydigidoc
mci.conference.sessiontitleMCI-WS02: Workshop Anforderungserhebung mit Cultural Probes
mci.conference.locationRegensburg
mci.conference.date10.-13. September 2017
dc.identifier.doi10.18420/muc2017-ws02-0420


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