Schlieter, HannesBurwitz, MartinSchönherr, OliverBenedict, Martin2018-01-162018-01-1620142014https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/14058Misserfolge in Softwareprojekten sind häufig das Resultat von Kommunikationsdefiziten und mangelnder Einbeziehung von Fachexperten sowie einer unsystematischen Überführung von Fachanforderungen in die Implementierung. Mit dieser Motivationslage wurde die Model Driven Architecture (MDA) beschrieben, die einen konsequenten Einsatz von konzeptuellen Modellen für den Softwareentwicklungsprozess von der Anforderungsanalyse bis hin zur technischen Spezifikation der Software fordert. Damit wird die Kluft zwischen der Fachebene (Business Layer) und der informationstechnischen Ebene (IT Layer) insoweit überwunden, als dass ein methodischer Rahmen zur Verknüpfung dieser Ebenen (Business-IT-Alignment) geschaffen wird. Wenngleich die Erstellung von Überführungsregeln und überführbarer Modelle eine ressourcenintensive Aufgabe ist, ergeben sich bei entsprechender Projektgröße und sich wiederholenden Design- und Entwicklungsaufgaben Skaleneffekte, die den Einsatz einer MDA, insbesondere mit der besseren Ausrichtung an der Fachdomäne, rechtfertigen. Vor diesem Hintergrund thematisiert der vorliegende Beitrag den Einsatz einer Model Driven Architecture im Gesundheitswesen. Dazu wird anhand der Umsetzung einer medizinischen Fachanwendung für eine telemedizinische IT-Plattform präsentiert, wie das Paradigma der MDA ausgestaltet werden kann. Neben dem konzeptuellen Aufbau des entwickelten Ansatzes und dessen domänenspezifischer Ausrichtung werden aus den Erfahrungen der Entwurfsphase Lessons Learned als praktische Hilfestellung formuliert.Business-IT-AlignmentGesundheitswesenModel Driven ArchitectureModellgetriebene SoftwareentwicklungModellgestützte Softwareentwicklung im GesundheitswesenText/Journal Article2198-2775