Sommer, PeggyKramer, MatthiasWenkel, K.-O.Wagner, P.Morgenstern, M.Luzi, K.Eisermann, P.2019-08-262019-08-2620063-88579-172-2https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/24739Auf Basis einer Unternehmensbefragung in der deutschen Ernährungsindustrie (ERI) wird in diesem Beitrag das Potenzial zur Integration von Umweltschutzzielstellungen in das Supply Chain Management (SCM) untersucht. Es zeigt sich, dass kooperative Beziehungen in Lebensmittel-Supply Chains (SC) sehr verbreitet sind und insbesondere zu den unmittelbar vorund nachgelagerten Wertschöpfungsstufen bestehen. Der Einsatz eines SCM-Systems zur Steuerung und Gestaltung der Abläufe und Strukturen in Lebensmittel-SC konzentriert sich bislang aber v. a. auf Großunternehmen. Im Bezug auf Umweltbelange in der SC wird kaum zusammengearbeitet und die sich aus einer umweltbezogenen Kooperation mit den Wertschöpfungspartnern ergebenden Potenziale (d. h. Effizienz-, Synergieeffekte) werden noch zu wenig genutzt. Die sehr umweltengagierten Lebensmittelunternehmen stehen der Integration des Umweltschutzes in das SCM aber prinzipiell sehr offen gegenüber, da sie in diesem Zusammenhang eine Chance für die Ausweitung des Umweltschutzes auf die gesamte SC sehen.deIntegrationspotenzial des Umweltschutzes in das Supply Chain Management In der ErnährungsindustrieText/Conference Paper1617-5468