Thillosen, AnneHorbach, Matthias2019-03-072019-03-072013978-3-88579-614-5https://dl.gi.de/handle/20.500.12116/20740Im Zusammenhang mit E-Learning an Schulen und Hochschulen sind digital aufbereitete Lernmaterialien ein wichtiges Thema – doch es ist aufwändig, sie selbst zu entwickeln. Will man die Rechtsunsicherheiten vermeiden, die mit der Nutzung von zufälligen Internetfunden verbunden sind und sich nicht ausschließlich von den Materialien abhängig machen, die (Schulbuch-) Verlage anbieten, dann stellen Open Educational Resources (OER) eine interessante Alternative dar. Denn solche offenen Lehr-/Lernmaterialien – die über das Internet in den unterschiedlichsten Formaten zur Verfügung stehen – sind in der Regel mit Lizenzen versehen, die es erlauben, frei darauf zuzugreifen, sie zu verwenden und weiterzugeben; teilweise dürfen sie sogar für den eigenen Kontext angepasst und bearbeitet werden. Allerdings ist das Thema gerade in Deutschland noch wenig bekannt und wird, im Gegensatz zu fast allen anderen OECD-Staaten, politisch kaum unterstützt. Der Vortrag geht auf wesentliche Aspekte von OER ein, z.B. auf das Suchen, Verwenden und Erstellen solcher Materialien und stellt verschiedene konkrete Projekte im Schul- und Hochschulkontext vor, z.B. den Social Bookmarking-Dienst Edutags, das ZUM-Wiki und das Projekt Schulbuch-O-Mat.deNutzung von OER an Schule und HochschuleText/Conference Paper1617-5468