Auflistung nach Schlagwort "Personalentwicklung"
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- ZeitschriftenartikelArbeitswelt 4.0 und Smart Machines: Augmentation als Herausforderung für die Personalentwicklung(HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik: Vol. 56, No. 4, 2019) Meier, Christoph; Seufert, Sabine; Guggemos, JosefMit der zweiten Welle der Digitalisierung werden Personalentwickler neu herausgefordert. Smart Machines können bereits heute viele anspruchsvolle Verrichtungen ausführen und sie werden kontinuierlich besser. Die damit verbundenen Veränderungen werden zu oft unter dem Aspekt der Substitution von Arbeitskräften diskutiert und zu wenig unter dem Aspekt der Augmentation, d. h., im Hinblick auf das Zusammenwirken von Menschen und „intelligenten“ Maschinen „Hand in Hand“. Eine Diskussion zu den Folgen dieser Veränderungen findet häufig nicht statt, weil eine Verunsicherung der Belegschaft befürchtet wird. Das Konzept der Augmentationsstrategien bietet hier Orientierung und erleichtert die Diskussion – weil es aufzeigt, dass man diesen Veränderungen nicht hilflos ausgeliefert ist, sondern dass verschiedene Strategien für die Weiterentwicklung möglich sind. Augmentation und Augmentationsstrategien sind ein geeigneter Orientierungsrahmen, um die Aufgaben für Personalentwickler zu strukturieren. Auf Augmentation ausgerichtete Personalentwicklung erfordert einen Gesamtprozess, der verschiedene Arbeitsstränge integriert: die Analyse von Veränderung bei Prozessen, bei Aufgabenzuschnitten und bei Kompetenzerfordernissen; die Gestaltung von Entwicklungsangeboten; begleitendes Veränderungsmanagement und Entwicklungsbegleitung; und schliesslich die Erfolgsbestimmung und Wirkungsüberprüfung. Bei all diesen Strängen ist eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Fachabteilungen erforderlich. Die Umsetzung dieses Gesamtprozesses erfordert geeignete Arbeitsinstrumente. Beispielsweise zur Standortbestimmung von Beschäftigtengruppen, zur Analyse sich verändernder Aufgaben-Anforderungssysteme, oder zur Augmentations-orientierten Entwicklungsplanung. Es braucht aber auch Personalentwickler, die sich (1) mit fortgeschrittener Digitalisierung auskennen und die (2) Programme für die verschiedenen Augmentationsstrategien entwickeln und glaubwürdig umsetzen können – nicht zuletzt auch dadurch, dass sie diese Strategien in ihrem eigenen Arbeitsfeld selbst leben. Digital transformation poses new challenges for people development. Today, smart machines can already perform tasks that before could be performed only by humans – and they are becoming more powerful continually. These developments are usually discussed with an eye on the substitution of (parts of) the workforce. We propose to focus on augmentation instead, i.e. on the collaboration of humans and smart machines. Often, the changes that are related to digital transformation are not sufficiently discussed in businesses and organizations for fear of creating unease, uncertainty and frustration. The concept of augmentation strategies provides orientation and facilitates discussion. The concept helps see that humans are not subject to developments they cannot influence but rather that there are different options and strategies for development. Augmentation and augmentation strategies are a useful framework for structuring the tasks of specialists engaged in people development. People development oriented by augmentation and augmentation strategies requires a coherent process that integrates different strands of activity: the analysis of changes in processes, in work tasks and roles as well as in competency requirements; the design of development programs; change management activities and support in development activities; and, finally, measurement of success and impact. All these strands of activity require close cooperation of people development specialists with neighboring units and the business. The realization of this coherent process requires a specific set of tools. Tools that help determine the status quo with a particular job family, that support the analysis of changing processes and work tasks, or tools that help draw up augmentation-oriented development plans. In addition to tools, however, people development specialists are required that are knowledgeable about digital transformation and that are able to draft and implement augmentation-oriented development – not the least because they are making use of augmentation strategies in their own field of work.
- ZeitschriftenartikelGestaltungstheoretische Überlegungen zu Kompetenzmanagementsystemen(Wirtschaftsinformatik: Vol. 52, No. 6, 2010) Simon, BerndDie Kompetenzen ihrer Mitarbeiter stellen für jede Organisation einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Kompetenzmanagementsysteme helfen dabei, Kompetenzen zu entwickeln, indem Prozesse wie Bedarfsanalyse, Intervention und Evaluation unterstützt werden. Bei der Gestaltung von Kompetenzmanagementsystemen treffen Organisationen jedoch auf eine Vielzahl technischer und organisatorischer Herausforderungen. Dieser Beitrag adressiert diese Herausforderungen und präsentiert gestaltungstheoretische Überlegungen für die Entwicklung von Kompetenzmanagementsystemen. Die im Rahmen einer Aktionsforschung durchgeführte Prototypenevaluation involvierte 15 Unternehmen und identifizierte Gestaltungsempfehlungen in den Bereichen Organisation, Anwender, Ressourcen und Kompetenzmanagementsoftware.AbstractThe competencies of employees are a critical success factor for any organization. Competency Management Systems help to develop competencies by supporting processes such as needs identification, intervention planning and implementation, and evaluation. However, the design of Competency Management Systems comes with a broad range of technical and organizational challenges. This study addresses these challenges and discusses the development of Competency Management Systems from a design theory perspective. The prototype evaluation, conducted as part of an action research initiative, involved fifteen companies and identified design recommendations in the areas of organization, user, resources, and competency management software.
- ZeitschriftenartikelIndividuelle Digitalisierungsbereitschaft in der Praxis(HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik: Vol. 58, No. 6, 2021) Muehlburger, ManuelDigitale Transformation verändert die Arbeitsrealitäten für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Organisationen. Die zunehmende Einbindung von Technologie in den Arbeitsalltag verändert dabei auch die Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Frage, welche Eigenschaften die Belegschaft befähigen die digitale Transformation ihrer Organisation zu unterstützen und mittels welcher Förderansätze diese Eigenschaften entwickelt werden können. Basierend auf einer initialen Literaturanalyse und einer qualitativen Querschnittsstudie bei zehn österreichischen Unternehmen wurden grundlegende Eigenschaften von digitalisierungsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erhoben und bestehende Ansätze zur Förderung der individuellen Digitalisierungsbereitschaft analysiert. Die Studie zeigt, dass individuelle Digitalisierungsbereitschaft in der Praxis als dynamisches Konzept mit starken Abhängigkeiten von organisationalen und individuellen Faktoren gesehen wird. Im Zentrum des Konzepts stehen die Einstellung des Individuums gegenüber Neuem, die Einstellung zu Technologie sowie die Fähigkeit für ganzheitliches Verständnis und Handeln im organisationalen Kontext. Förderungsansätze fokussieren darauf, bestehende Ängste im Hinblick auf Technologie abzubauen, den möglichen Nutzen von Technologie für Mitarbeiter aufzuzeigen und Innovation am Arbeitsplatz zu ermöglichen. Zusätzlich setzen Organisationen auf gezielte Initiativen in Form von technischen, wertezentrierten und hybriden Schulungskonzepten. Digital transformation changes work practices for employees in all organizations. Increasing integration of technology thereby changes the requirements towards employees. This paper deals with the question of which characteristics enable the workforce to support the digital transformation of their organization and how the development of these characteristics in individuals can be supported. Based on an analysis of literature and a qualitative interview-based study of ten Austrian companies, fundamental characteristics of individual digital readiness were identified. The study shows that in practice, individual digital readiness is seen as a dynamic concept with strong dependencies on organisational and individual factors. At the heart of the concept is the individual’s attitude towards new things, their attitude towards technology and their ability to holistically understand and act in an organisational context. Approaches with the intention to foster individual digital readiness focus on reducing existing fears about technology, demonstrate the potential benefits of technology to employees and enable innovation in the workplace. In addition, organizations rely on targeted initiatives in the form of technical, value-based and hybrid training concepts.
- TextdokumentModellierung einer digitalen Hochschule post-Corona(INFORMATIK 2021, 2021) Gilch, Harald; Jungermann, Imke; Wannemacher, KlausAusgehend von verschiedenen empirischen Erhebungen zum Stand der Digitalisierung an den Hochschulen wird unter Berücksichtigung der an den Hochschulen bereits vorliegenden vielfältigen Ansätze, Konzepte, Ideen und Erfahrungen eine prototypische Beschreibung einer weiter entwickelten, umfassend digital unterstützten Hochschule vorgenommen. Die im Kontext einer bundesweiten Vollerhebung 2019 erstmals definierten Faktoren, die eine digitale Modellhochschule prägen könnten, werden mit dem neuen Sachstand abgeglichen, der sich 2020/2021 in Zusammenhang mit dem weitreichenden Digitalisierungsschub an den Hochschulen ergeben hat. Durch die erheblichen Veränderungen, zu denen es in allen Bereichen der Hochschule angesichts der erzwungenen Umstellungen im Zuge der Corona-Pandemie kam, müssen zahlreiche der Faktoren, die ursprünglich für die Modellierung einer Hochschule der digitalen Zukunft herangezogen wurden, neu gewichtet und das Modell einer umfassend digitalisierten Hochschule fortgeschrieben werden.
- KonferenzbeitragPersonal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen zur Unterstützung kommunikativer und kooperativer Prozesse und Strukturen in Wissensgemeinschaften(Wirtschaftsinformatik 2003 - Band II - Workshop Gemeinschaften in Neuen Medien (GeNeMe) 2003, 2003) Hanke, Thomas; Stallkamp, Markus; Adelsberger, Heimo H.Organisationen haben häufig kein Informations- sondern ein Kommunikationsdefizit. Einem solchen Defizit kann mit einzelnen Maβnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung grundsätzlich begegnet werden — jedoch nicht optimal. Um es präventiv zu vermeiden, ist ein ganzheitliches Unterstützen der kommunikativen und kooperativen Prozesse unter Berücksichtigung verhaltenswissenschaftlicher Aspekte notwendig. Hierzu haben wir auf Grundlage eines interdiziplinären Forschungsansatzes geeignete Kategorien der Personal- und Organisationsentwicklungsmaβnahmen definiert und darüber hinaus ein Konzept der Zuordnungen von Maβnahmen und Kommunikationstypen entwickelt. Es befähigt Organisationen, ihre kooperativen und kommunikativen Prozesse und Strukturen zu verbessern: sie werden zu echten Wissensgemeinschaften.